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Netzwerk 50 plus Radtour

Netzwerk 50 plus Drevenack
Radtour am Donnerstag, den 18.  August 2016

Die Gruppe Radfahren gibt’s schon seit Bestehen des Netzwerks 50plus. Die Netzwerkradler  treffen sich jeden 3. Donnerstag im Monat, um 13:30 Uhr am Edeka-Parkplatz. Winterpause ist von November bis April.

Weitere Informationen zur Netzwerkgruppe Radtouren finden Sie / findest Du hier.

Route Radtour am 18.08.2016

Hinweis: Für eine Vollbildansicht klicken Sie / klickst Du bitte in der Karte oben rechts auf das weiße Rechteck.

Gesamtstrecke: 28371 m
Maximale Höhe: 37 m
Minimale Höhe: 18 m
Gesamtanstieg: 175 m
Gesamtabstieg: -178 m
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Bericht von der Tour im August 2016

Heute ist Donnerstag der 18. August 2016, der Himmel ist strahlend blau und es ist ein schöner warmer Sommertag. Nach und nach kommen über 30 Radlerinnen und  Radler angerollt. Ich bin  von meinem zu Hause in Hünxe gestartet, habe meine kleine Video-Kamera dabei und freue mich drauf endlich das erste Mal in dieser Gruppe mitfahren zu können. Pünktlich um 13:30 Uhr geht’s los. Die Radlerkarawane setzt sich in Richtung Westen langsam in Bewegung. Schon nach wenigen Metern zeigt sich die Routine der Organisatoren vom Netzwerk. Sie haben Warnwesten an und riegeln blitzschnell die Hünxer-Straße ab. So kann der Pulk sicher die Straße queren und auf den Hundsdorfer Weg einschwenken.

An der Spitze fährt Manfred Rühl, der die heutige Radtour vorbereitet hat. Er hält auf ebener Strecke das Tempo routiniert deutlich unter 18 km/h. so dass alle gut mitkommen können. Viele E-Bikes und Treckingräder sind dabei; aber auch einfache Räder mit 3-Gangschaltung. Am Schluss der sich zwischendurch in die Länge ziehenden Gruppe fährt u.a. Detlev Domeyer der heute ebenfalls bewestet darauf achtet, dass auch alle mitkommen und niemand verloren geht.

Es geht am alten Bahnhof vorbei und alsbald erreichen wir die ehemalige Bahntrasse. Weitere Radler stoßen zu uns. Wir fahren unter der Autobahn A3 hindurch. Unterwegs wird munter im Fahren geplaudert. Die Radler spekulieren ein wenig über das mögliche heutige Ziel, das zunächst ein kleines Geheimnis bleibt.  Nach knapp 5 Tageskilometern verlassen wir die Bahntrasse in einer 90°-Kurve und queren an einer Ampel die Bundesstraße B58.

Bärenschleuse

Der vorausfahrende Manfred Rühl lässt die Weseler Stadtteile Obrighoven und Lackhausen links und Lühls Hof rechts  liegen und steuert auf die Issel zu. An der bekannten Bärenschleuse aus dem 17. Jh. machen wir eine Trinkpause. Der extrem hohe Wasserstand durch den tagelangen Starkregen im Frühsommer hat seine Spuren hinterlassen und lässt sich für den aufmerksamen Beobachter noch erkennen. Auch einige Sandsäcke sind von der damals bedrohlichen Situation am Ufer noch übrig geblieben. Jetzt plätschert die Issel gemütlich vor sich hin und sieht total harmlos aus.

Wir folgen dem Verlauf des Flüsschens ein kurzes Stück und schwenken dann auf die B70 ein. An der Lackfabrik ändern wir die Richtung. Auf den gut fahrbaren Wirtschaftswegen geht’s weiter und wir queren die Kreisstraße K19 mit der bewährten Absperrmethode des Netzwerkradlerteams. Links lassen wir Blumenkamp liegen und rechts den Park Grenzenlust. Wir fahren weiter durch den Isselbruch, dann über die Autobahnbrücke und erreichen das Naturschutzgebiet in der Isselniederung. Danach treffen wir erneut auf die Kreisstraße K19, folgen ihr ein kurzes Stück und nähern uns dann dem Tagesziel: Hagemann’s Hofcafé. Wir Radler erreichen die Bauerngastronomie bei einem Tageskilometerstand von 19 km.

Kaffeepause

Hier macht unsere Gruppe im Schatten der Laubbäume im  Garten eine längere Pause. Es gibt Kaffee und Kuchen. Am großen Kuchen-Buffet im liebevoll umgebauten ehemaligen Pferdestall können alle was Leckeres finden. Auch der Durst kann gestillt und der Mineralienhaushalt mit kalten Getränken mehr oder weniger ausgiebig ausgeglichen werden. Die schöne und sehr entspannte Nachmittagspause mit Zeit für das eine oder andere gute Gespräch gefällt mir ausgesprochen gut. Genug Zeit zum Innehalten, verweilen und miteinander reden  – wunderbar.

Rückfahrt und Absacker

Auf der Heimfahrt radeln wir noch mal in der Nähe der Issel und eine kurzes Stück auf der B70 entlang. Die Strecke verläuft überwiegend wieder auf verkehrsarmen Wirtschaftswegen. Zum Schluss fahren wir am kleinen Hohlebach und dem Plankenbach vorbei über den „Hohen Weg“ und die „Alte Marienthaler Straße“ nach Drevenack zurück. Als wir uns zum Absacker im Biergarten Alt-Peddenberg zusammensetzen stehen knapp 29 Tourkilometer auf dem Tacho. Hier lassen wir eine wunderbare Radtour gemütlich und entspannt ausklingen. Gerne denke ich an diesen schönen Sommer-Nachmittag zurück.

Fazit

Ich bin in den letzten beiden Jahren rund 7.000 km auf deutschen und europäischen Jakobswegen mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Da habe ich sehr viel Schönes „erfahren“. Aber auch die heutige Tour werde ich gerne in allerbester Erinnerung behalten und ich bin froh und dankbar, dass ich heute dabei sein konnte.

Komm fahr das nächste mal mit

Die Netzwerkgruppe sucht  immer eine Tour aus, die etwa 30 km beträgt. Zwischendurch wird eine Kaffeepause eingelegt. Schön ist es, wenn sich aus der Gruppe jemand meldet, der gerne die nächste Tour planen und führen möchte. Neue Radfahr-Mitglieder sind in unserer Truppe gern gesehen!

Kontakt: Detlef Domeyer Tel. 02853 5211

Bilder des Tages

Hinweis: Wenn Sie zufällig abgebildet sein sollten, stellen wir Ihnen das Foto / die Fotos, auf denen Sie selbst zu sehen sind, für Ihre privaten Zwecke gern kostenlos zur Verfügung und – auf Ihren Wunsch hin – löschen wir solche Bilder natürlich sofort. Benutzen Sie dazu die Kontakt-Seite.

Video des Tages

Netzwerk 50plus Museumsinsel

Netzwerk 50plus Drevenack – Gruppe Kultur
Ausflug zur Museumsinsel Hombroich bei Neuss
am Mittwoch, den 10.  August 2016

Weitere Informationen zur Netzwerkgruppe Kultur und zum Ausflug finden Sie / findest Du hier.

Kunst parallel zur Natur

Die siebzehn Ausflugs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer bilden Fahrgemeinschaften und starten mit Privatautos gegen 10:30 Uhr am Kirchplatz in Drevenack in Richtung Neuss, Minkel 2.

Dort finden wir das 1987 eröffnete Museum Insel Hombroich. Es ist der verwirklichte Traum des Düsseldorfer Sammlers Karl-Heinrich Müller. Das Museum ist keine von Wasser umgebene Insel sondern ein magischer Ort – eine Insel der Glückseligkeit. Hier können wir als Besucher unseren eigenen Weg finden zwischen drinnen und draußen, zwischen Entspannung und Konzentration.

Für Kunst- und Naturliebhaber ist das Museum Insel Hombroich geradezu paradiesisch. Inmitten einer urwüchsigen Flora zwischen Teichen und Wäldern finden sich in luftigen Pavillons einzigartige Kunstwerke quer durch die Jahrhunderte und Kulturen. Hier treffen Collagen von Kurt Schwitters auf altchinesische Tonfiguren, Aquarelle von Paul Cézanne gesellen sich zu afrikanischen Fetischen, filigrane Mobiles von Alexander Calder kontrastieren mit monumentalen Khmer-Skulpturen.

„Kunst parallel zur Natur“- das war das Motto des Sammlers und Gründers der Insel Hombroich, Karl-Heinrich Müller (1936-2007). Er hat seiner Vision vom Einklang zwischen Kunst, Kultur, Architektur und Natur ein Gesicht gegeben. Der Gartenarchitekt Bernhard Korte hat im Auftrag Müllers die Park- und Auenlandschaft an der Erft einfühlsam gestaltet und renaturiert.

Um die Insel Hombroich zu erreichen braucht es weder Schiff noch Boot, aber gutes Schuhwerk, um sich auf langen Spaziergängen über Brücken und durch Wiesen die weitläufige Kunstoase zu erlaufen. Das Museum Insel Hombroich ist ein besonderer Ort, jenseits des hektischen Alltags und modischer Trends. Es lädt dazu ein, sich auf die unmittelbare Begegnung mit Kunst und Natur einzulassen. Im Museum gibt es keine Hinweisschilder.

In einem der vielen Häuser wird gegen eine Spende ein einfaches Mittagessen und was zu trinken angeboten. Kaffee, Wasser, Schmalz, verschiedene Brotsorten, Salate, Kuchen, Quark, Konfitüren und anderes schmecken uns prima.

Wir Besucher können auf dem weitläufigen Gelände unsere eigenen Wege finden und dabei Kunst ebenso wie Natur entdecken. Diese Freiheit des Geistes macht den besonderen Reiz des Museums aus. Der Tag im Museum Insel Hombroich und der ständige Wechsel zwischen drinnen und draußen schärft die Sinne und beeindruckt die meisten von uns. Ein toller Kontrapunkt und Urlaub für die Seele. Der lange Spaziergang durch das ungewöhnliche Museum eröffnet auch eine gute Möglichkeit für Gespräche untereinander und bietet Zeit um Innehalten.

Bei einer Pause in einem Pavillon am Wasser gibt’s noch leckeren – im Rucksack mitgebrachten – selbstgebackenen Kuchen. Das Wetter hat sich im Laufe des Tages prächtig entwickelt. Es ist warm, die Sonne scheint oft und der Himmel ist blau/weiß. Die kurze Regenschauer wird nach wenigen Minuten von der Sonne vertrieben und ist schnell aus unserem Sinn.

Am späten Nachmittag fahren wir wieder mit den Eindrücken des Tages im Kopf nach Drevenack zurück.

Bilder des Tages

Hinweis: Wenn Sie zufällig abgebildet sein sollten, stellen wir Ihnen das Foto / die Fotos, auf denen Sie selbst zu sehen sind, für Ihre privaten Zwecke gern kostenlos zur Verfügung und – auf Ihren Wunsch hin – löschen wir solche Bilder natürlich sofort. Benutzen Sie dazu die Kontakt-Seite.

Fotos: Waltraud und Gustav Sommer, Wilma Externbrink

Video Museumscheck 3sat
Museumscheck Video 3sat
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