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Rennsteig, Sonntag 22. Juni 2014

Am gestrigen Samstag, den 21.06.2014 haben wir wunderbar abgehangen, einfach mal nix unternommen.

Heute am Sonntag und unserem letzten vollen Urlaubstag waren wir am „Großen Dreiherrenstein“ ca. 6 km von unserem Hotel in Richtung Neustadt am Rennsteig entfernt.

Nur ca. 100 m vom „Großen Dreiherrenstein“ befindet sich der „Mittelpunkt des Rennsteigs„.

Unser diesjähriger Urlaub am Rennsteig nähert sich nun unaufhaltsam dem Ende. Fazit: Es war wunderbar! Highlights: Unser Hund Maxi (16) hat prima durchgehalten; die Wanderungen zu den drei höchsten Erhebungen Thüringens waren jede auf Ihre Art klasse, die beiden schwarzen Störche direkt in der Nähe des Hotels und am Rennsteigsee haben uns fasziniert und last but not lease unser naturnahes und komfortables Hotel: einfach perfekt in allem was Urlaub ausmacht – Lage und Landschaft , gepflegte Gastfreundschaft, verfeinerte Thüringer Küche, perfekter Service! Danke an das  komplette Gastinger-Team.

Rennsteig, Freitag 20. Juni 2014

Nach vielen Tagen schönem Wetter haben wir heute morgen feinen Nieselregen.  Dafür kreiste heute  schon „unser“ Schwarzstorch am Hang des Hotels. Obwohl wir das schwarze Storchenpaar hier am Hotel und am Rennsteigsee mehrfach zufällig beobachten konnten, ist uns noch kein  verwertbares Foto gelungen.

Heute Nachmittag planen wir auf Grund der Wetterlage einen Besuch in dem kleinen Universitätsstädtchen Ilmenau. 

imageQuelle: Wikimedia
creative commons license
Autor Michael Sander: Fußgängerzone Ilmenau, Rathaus Ilmenau
Autor Daniel Beyer: Goethedenkmal Ilmenau

Ein „suboptimales“ Imagevideo 🙁 über Ilmenau – himmelblau findet man/frau hier. Wie man/frau es besser machen könnte sieht man hier.

Rennsteig, Donnerstag 19. Juni 2014

Heute planen wir eine Wandertour zum „Großen Beerberg“ (983m), der höchsten Erhebung in Thüringen. Der Rennsteig führt direkt an der Ruhezone eines Hochmoores entlang. Das über 40 ha große Hochmoor überdeckt auch den Gipfel vom „Großen Beerberg“. Eine überdachte Aussichtsplattform und Ruhebänke befinden sich direkt am Rennsteig. Die Aussicht auf das Tal mit Blick auf Suhl fasziniert. Leider haben wir schlechtes Fotografierwetter und es weht ein kalter Wind von Norden. Da freuen wir uns auf das Gastinger.

Rennsteig, Mittwoch 18. Juni 2014

Ein blau/weisser Himmel lädt uns ein zu einer Tour auf den Schneekopf  (978m), dem zweithöchsten Berg im Thüringer Wald  ein. Vom Gipfelplateau hat man/frau eine sehr gute Rundumsicht auf weitere Gipfel des Thüringer Waldes. Auch Kirche und Wintersportanlagen von Oberhof sind gut mit bloßem Auge erkennbar. Der rechteckige Fernmeldeturm entstand schon zu DDR-Zeiten und  stand in einem Sperrgebiet. Der Vorläufer des jetzigen Aussichtsturm (2007) war achteckig und stammt schon 1852. Unterhalb der beiden Türme und des Gipfels entstand 2009 die neue bewirtete „Gehlberger-Hütte“ mit Übernachtungsmöglichkeiten.  Aufgefallen sind uns heute die vielen „Sandalentouristen“ die vom 1 km entfernten Parkplatz aus mal eben eine „Gipfeltour“ machen.

Rennsteig, Dienstag 17. Juni 2014

Heute möchte Walli zum Rennsteiggarten. Da Hunde im Rennsteiggarten nicht erlaubt sind, werden Maxi (16) und ich in der Nähe ein Stück den Rennsteig entlang gehen. Zunächst fahren wir mit dem Auto bis zum Parkplatz am Rennsteiggarten Oberhof.

Über 4.000 Hochgebirgspflanzen aus aller Welt sind in diesem botanischen Garten zu sehen.

Walli’s Bilder folgen hier:

Auf dem Rennsteig zwischen Oberdorf und Schmücke kreuzt man zwei übereinander liegende  große, bedeutende Tunnel – zum einen den  Rennsteigtunnel (Autobahn A71) und zum anderen den Eisenbahntunnel Brandleite. Schmücke liegt auf einem Bergplateau in einer Höhe von 916 m ü. NN unmittelbar am Rennsteig. An der Kreuzung alter Handelswege standen hier schon vor langer Zeit Schutzhütten und Gasthäuser. Heute betreibt eine Kette die auf Massentourismus ausgelegten Gastbetriebe. Neben Waldhotel, Semi-Baude, Restaurant und Biergarten bietet Schmücke einen herrlichen Blick in die Ferne.

Rennsteig, Montag 16.06.2014

Wir wandern heute zum „Großen Finsterberg„.  Er ist der dritthöchste Berg in Thüringen. Der Große Finsterberg liegt nur ca. 1,3  km vom Rennsteig -Wanderweg entfernt. Die letzten 800 m davon haben es allerdings in sich. Die Steigung fordert von uns Flachländern fast alles. Belohnt wird man/frau jedoch von wunderbaren Weitsichten, da lohnt sich die Anstrengung allemal. Auch Maxi bewältigt die Strecke tapfer und ohne zu knurren. 😉

Leider haben wir kein gutes Fotografierwetter; aber die persönlichen Eindrücke und Weitblicke bis zur Röhn bleiben bestimmt in der Erinnerung. Nach dem Abstieg sind wir froh diese Wanderung gemacht zu haben. Neben den Ausblicken bleibt die Stille des Waldes in angenehmster Erinnerung. An diesem Montag waren wir gegen Mittag die einzigen weit und breit am „Großen Finsterberg“.  

Rennsteig, Sonntag 15.06.2014

Heute wandern wir am alten Gleisbett entlang in Richtung Frauenwald. Am Bahnhof Rennsteig ist es heute voller als sonst,  da an diesem Sonntag der fahrplanmäßige Testbetrieb der Bahnstrecke nach Ilmenau über Stützerbach mit dem RennsteigShuttle angelaufen ist. Hier gibt’s einen Flyer zum Thema.

  • RennsteigShuttle

Am Waldhotel Rennsteighöhe machen wir Pause.  Lohnende Fotomotive gibt’s hier in der Hotel- und StaSi-Bunker-Anlage für uns nicht und so kehren wir dem System schnell den Rücken. Um so besser gefällt uns die Landschaft. Wir kommen an einem kleinen Moor vorbei und gewinnen – wie überall hier – an den Informationstafeln informative Einblicke.

Wenn das Wetter und Maxi (16) weiter so gut mit spielen, planen wir morgen eine Wanderung über die „Alte Tränke“  und „Obere Nahequelle“ zum „Großen Finsterberg (944 m)“.

 

Rennsteig, Samstag 14.06.2014

Wir haben Urlaub und freuen uns hier im Hotel Gastinger zu sein. Wir sind schon prima zur Ruhe gekommen. Erholung und Entspannung setzen ein. Wir fühlen uns wohl.  Woran liegt das?

Natürlich an der herrlichen Landschaft hier am Rennsteig. Der tägliche Stress ist weit weg – keine Mails, keine Anrufe, keine Termine – eben Urlaub.  Unser schwerhöriger Hund Maxi (16), der kurzfristig diese Reise mit antreten musste, hält sich tapfer. Wahrscheinlich trägt auch meine Anti-Schnarchmaschine, die ich brav jede Nacht benutze und die mich morgens ausgeschlafen aufwachen lässt, zur Tiefen-Entspannung bei.  Aber ich glaube der Hauptgrund ist das Hotel, in dem man/frau sich einfach sehr wohlfühlen kann. Das Hotel und Restaurant Gastinger  ist ein gut durchdachter und funktionierender Familienbetrieb und wir scheinen im Zentrum der Zielgruppe zu liegen. Wir haben das Haus Gastinger schon letztes Jahr auf der Durchreise bei einem exzellenten Mittagessen entdeckt. Auch damals überzeugte uns die verfeinerte regionale Küche, die Gastfreundschaft, das liebevoll eingerichtete Ambiente und nicht zuletzt die schöne Lage.

Hier kommt man an und fühlt sich sofort wohl. Wohlfühlzimmer,  herzliche Gastgeber, ein aufmerksames Serviceteam ohne aufgesetzte Freundlichkeit, bequeme Bestuhlung und eine originelle Einrichtung sind wichtige Pluspunkte. Und dann freut man/frau sich auf jede Speise, auf jede Kreation von Frau Gastinger aus der Küche, egal ob  „à la carte“ oder als „Halbpension“ – einfach ideenreich und geschmackvoll. Traditionell im Fleischsud gekochte Suppen,  langsam gegarte Fleischgerichte die mal auf der Zunge zergehen und mal den richtigen Biss haben, handwerklich perfekt zubereitet und auf den Punkt serviert sowie die selbstgeschlachtete Wurst auf dem Frühstücksbuffet überzeugen uns täglich – mit anderen Worten Thüringer Küche vom Feinsten! Traditionelle Küche und trotzdem „auf der Höhe der Zeit“ – im Restaurant Gastinger eine Symbiose auf hohem Niveau! 

Hier zeigt sich mal wieder: Es kommt nicht auf die Sterne an,  sondern Visionen,  Ideen und Konzepte müssen von Innen kommen und gelebt werden.  DANKE für Ihre Gastfreundschaft!

Rennsteig, Freitag 13.06.2014

Heute wollen wir uns den Bahnhof Rennsteig anschauen. Zunächst wandern wir am alten Bahndamm entlang. Der Bahnhof Rennsteig wurde 2010 renoviert und bietet in seiner Gaststätte „Gleis 1“ lokale Speisen im eisenbahnromantischen Ambiente. Auch wir stärken uns hier mit Bier vom Fass und deftigem Thüringer Rostbrätel mit einer „Schippe“ hausgemachtem Kartoffelsalat.

Der Bahnhof Rennsteig wird heute auch für Veranstaltungen und „Nostalgiefahrten“ der genutzt.  Ab kommenden Sonntag wird der Bahnhof wieder im planmäßigen Verkehr eingesetzt. An Wochenenden und Feiertagen verkehrt der „RennsteigShuttle“ für eine Testphase vier mal am Tag.

Rennsteig, Donnerstag 12.06.2014

Nach einer ausgeschlafenen Nacht, dem absolut naturnahen Blick auf Teich und Bach von unserer Terrasse aus, einem wunderbaren Frühstück im Hotel Gastinger starten wir unsere erste kleine Wanderung mit unserem Hund Maxi (16). Nach einem Tipp von Herrn Gastinger laufen  wir direkt am Hotel in Richtung Rennsteigsee. Schon nach einem knappen Kilometer kommen wir am Rennsteigsee an und können  einen schwarzen Storch am Seeufer auf Futtersuche beobachten. Ob, das wohl der gleiche schwarze Storch war, der direkt am Bach unseres Hotels heute morgen zu sehen war?

Anschießend  wandern wir weiter hinter dem Bahnhof Rennsteig entlang durch Wald und Wiesen zurück zum Hotel Gastinger.