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Live-Vortrag 20.04.2016 Münster

Live-Vortrag und Multimedia-Diashow:

Mit dem Fahrrad auf den Spuren der Jakobspilger von Bielefeld über Münster nach Wesel

Die Pilgerfreunde Münster haben herzlich zum Live-Vortrag und zur Multimediashow über den Pilgerweg Bielefeld – Wesel in die Dominikanerkirche eingeladen.

Gut besuchte Dominikanerkirche

Rita Meyer eröffnete die Veranstaltung und stellte den Referenten kurz vor. Sie ist erfreut über 50 Zuhörer zur Multimediashow am 20. April 2016 in der Dominikanerkirche in Münster begrüßen zu können.

Pilgern vor der Haustür

Der Referent Gustav Sommer war im Jahr 2015 über 4.000 km mit dem Fahrrad auf deutschen und europäischen Jakobswegen unterwegs. Pilgern boomt und Fahrrad fahren ist in. Es muss aber nicht immer Santiago de Compostela und der bekannte Weg in Spanien sein. Immer mehr Deutsche beginnen ihre Pilgerreise vor der eigenen Haustür. Keine Sprachbarrieren, wunderbare und vielfältige Landschaften sowie schöne historische Bauwerke sowie gemütliche Marktplätze und romantische Biergärten machen neben der Spiritualität des Weges die nahen Ziele sehr interessant. Der Referent stellt den letztes Jahr eröffneten Westfälischen Jakobsweg mit Bildern, kurzen Filmsequenzen und O-Tönen vor und nimmt Sie mit auf eine virtuelle Pilgerreise.
Die Rekonstruktion des historischen Pilgerweges über das Wegekreuz Münster erfolgte mit unterschiedlichen Methoden durch die Altertumskommission des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. In die Methodik der heutigen Wegforschung sowie in die unterschiedlichsten Motivationen der Pilger gibt der Vortrag durch Filmausschnitte und Interviews kurze Einblicke.

Hintergründe zum Pilgern

Im ersten, 30-minütigen Teil erläuterte Gustav Sommer Hintergründe der europäischen Jakobswege und erzählte über seine Motivation und seine Pilgerreisen im Jahr 2015. Unter anderem war er als Radpilger 40 Tage alleine von Hünxe bis Orleans in Frankreich unterwegs. Darüber hinaus gab er praktische Tipps zum Pilgern vor der Haustür.

Nach einer kurzen Pause folgte der zweite, 60-minütige Teil. Es gab jede Menge schöne Bilder und Sommer erzählte von seinen Eindrücken und Begegnungen. Manche Szenen beschrieb er noch immer tief ergriffen. Kurze Filmsequenzen und Originaltöne vom Westfälischen Jakobsweg 4 auf dem Waltraud und Gustav Sommer unterwegs waren rundeten den Vortrag ab.

Bilder des Tages

Wenn Sie zufällig abgebildet sein sollten, stellen wir Ihnen das Foto für Ihre privaten Zwecke gern kostenlos – auch in hoher Auflösung – zur Verfügung. Sollten Sie zufällig auf einem der Bilder zu sehen sein und dies nicht wünschen, löschen wir das betreffende Bild natürlich sofort. Wenden Sie sich in einem solchen Falle an gustav (at) sommer-huenxe.de

Trailer zum Vortrag

Flyer:

Fazit

Gustav Sommer freute sich über den langen Applaus und die persönlich Anerkennung durch viele Zuhörer sowie durch Rita Meyer vom Jakobspilger-Freundeskreis Münster. Offensichtlich konnte Gustav Sommer auch heute viele Zuschauer auf seine virtuelle und bewegte Pilgereise mitnehmen.

Die Spenden am Ausgang werden zur Deckung der heutigen Raumkosten und als Beitrag zur Mit-Finanzierung der Bodenplatte (siehe auch Bilder des Tages)  vor der Lambertikirche Münster am Pilgerwegekreuz verwendet.

Gustav Sommer und Rita Meyer beantworteten nach dem offiziellen Teil weitere Fragen zum Pilgern.

Weitere Vorträge

Hinweise auf weitere Termine und Vorträge finden Sie / findest Du hier und hier.
Bitte beachten Sie / beachtet Ihr auf die Veranstaltungshinweise der Pilgerfreunde Münster sowie die Termine für den Pilgerstammtisch in Münster.

Live-Vortrag 07.04.2016 Drevenack

Live-Vortrag und Multimedia-Diashow:

Mit dem Fahrrad auf den Spuren der Jakobspilger von Bielefeld über Münster nach Wesel

Das Netzwerk 50plus in Drevenack hatte  herzlich zum Live-Vortrag und zur Multimediashow über den Pilgerweg Bielefeld – Wesel eingeladen.

Volles Haus

Über 70 Zuhörer hatten sich zur Veranstaltung am 7.  April 2016 im Evangelischen Gemeindehaus Drevenack eingefunden.

Pilgern vor der Haustür

Der Referent Gustav Sommer war im Jahr 2015 über 4.000 km mit dem Fahrrad auf deutschen und europäischen Jakobswegen unterwegs. Pilgern boomt und Fahrrad fahren ist in. Es muss aber nicht immer Santiago de Compostela und der bekannte Weg in Spanien sein. Immer mehr Deutsche beginnen ihre Pilgerreise vor der eigenen Haustür. Keine Sprachbarrieren, wunderbare und vielfältige Landschaften sowie schöne historische Bauwerke sowie gemütliche Marktplätze und romantische Biergärten machen neben der Spiritualität des Weges die nahen Ziele sehr interessant. Der Referent stellt den letztes Jahr eröffneten Westfälischen Jakobsweg mit Bildern, kurzen Filmsequenzen und O-Tönen vor und nimmt Sie mit auf eine virtuelle Pilgerreise.
Die Rekonstruktion des historischen Pilgerweges über das Wegekreuz Münster erfolgte mit unterschiedlichen Methoden durch die Altertumskommission des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. In die Methodik der heutigen Wegforschung sowie in die unterschiedlichsten Motivationen der Pilger gibt der Vortrag durch Filmausschnitte und Interviews kurze Einblicke.

Hintergründe zum Pilgern

Im ersten, 30-minütigen Teil erläuterte Gustav Sommer Hintergründe der europäischen Jakobswege und erzählte über seine Motivation und seine Pilgerreisen im Jahr 2015. Unter anderem war er als Radpilger 40 Tage alleine von Hünxe bis Orleans in Frankreich unterwegs. Darüber hinaus gab er praktische Tipps zum Pilgern vor der Haustür.

Nach einer kurzen Pause folgte der zweite, 60-minütige Teil. Es gab jede Menge schöne Bilder und Sommer erzählte von seinen Eindrücken und Begegnungen. Manche Szenen beschrieb er noch  immer tief ergriffen. Kurze Filmsequenzen und Originaltöne vom Westfälischen Jakobsweg 4 auf dem Waltraud und Gustav Sommer unterwegs waren rundeten den Vortrag ab.

Bilder des Tages

Wenn Sie zufällig abgebildet sein sollten, stellen wir Ihnen das Foto für Ihre privaten Zwecke gern kostenlos – auch in hoher Auflösung – zur Verfügung. Sollten Sie zufällig auf einem der Bilder zu sehen sein und dies nicht wünschen, löschen wir das betreffende Bild natürlich sofort. Wenden Sie sich in einem solchen Falle an gustav (at) sommer-huenxe.de

Trailer zum Vortrag

Flyer:

Fazit

Gustav Sommer freute sich über den langen Applaus und nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung blieben noch viele Interessierte. Waltraud  und Gustav Sommer beantworteten weitere Fragen zum Radpilgern und gaben noch den einen oder anderen ergänzenden Tipp am Büchertisch. Offensichtlich konnte Gustav Sommer viele Zuschauer auf seine virtuelle und bewegte Pilgereise am heutigen Abend mitnehmen.

Weitere Vorträge

Hinweise auf weitere Termine und Vorträge finden Sie hier und hier.

Live-Vortrag Bielefeld-Wesel

Mit dem Fahrrad auf den Spuren der Jakobspilger

Westfälischer Jakobsweg 4 von Bielefeld nach Wesel

Im Herbst 2015 waren wir von Bielefeld nach Wesel auf dem im Mai 2015 neu eröffnetem Jakobsweg unterwegs. Daraus ist eine Multimediashow entstanden. Details dazu finden Sie hier.  Zum Vortag ist auch ein Trailer erschienen. Die aktuellen Veranstaltung finden Sie / findet Ihr unter Vorträge.
Bielefeld-Wesel

8. Etappe Raesfeld – Wesel – Hünxe

Pilgern zu zweit mit dem Fahrrad

Meine Planung zu dem Westfälischen Jakobsweg 4 Route Bielefeld-Wesel finden Sie / findet Ihr hier und die Planung zur heutigen Etappe Raesfeld-Wesel-Hünxe hier.

Fahrradkilometer: 28 km
Gesamt-Fahrradkilometer: 228 km

Montag, 5. Oktober 2015

Tatsächliche Route Raesfeld-Hünxe

volle Distanz: 27988 m
Maximale Höhe: 62 m
Minimale Höhe: 30 m
Gesamtanstieg: 281 m
Gesamtabstieg: -298 m
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Das Frühstück im kleinen Hotel ist sehr gut und wird am Tisch serviert. Der Himmel ist heiter bis bedeckt; es bleibt aber trocken. Wir bepacken unsere Räder im Garten des Cafes  bei 13 °C. Hier sind schon Handwerker aktiv, die den Fahrradunterstand vergrößern.

Unsere Route führt heute morgen nochmal am Schloss Raesfeld vorbei. Wir schieben unsere Räder um kurz vor 10:00 Uhr  über den gepflasterten Hof, steigen auf und der markierte Jakobsweg führt uns an den verschiedenen Mühlenteichen vorbei durch den revitalisierten Tiergarten Schloss Raesfeld. Wir haben Glück und hören bei unseren kurzen Fotopausen an den verschiedenen historischen Mühlteichen in unmittelbarer Nähe die Hirsche  röhren. Das erinnert uns an längst vergangene Zeiten in unserer alten Heimat  am Reinhardswald in Nordhessen als wir im Herbst regelmäßig die Hirsche brüllen hörten. Wir fahren langsam weiter und können auf einer Lichtung den Platz-Hirsch mit seinem Harem sehr nah beobachten. Ein Spießer nähert sich dem Rudel und wird eindrucksvoll mit Gebrüll vom Platzhirsch vertrieben. Wir können ein paar schöne Fotos machen. Eine Lichtung weiter sonnen sich die Jungesellen in der Sonne. Ein schönes, naturnahes  Erlebnis auf unserer Pilgerfahrt. Wir verlassen über eine Gattertür den Park und näheren uns über Wirtschafts- und Waldwege dem Ort und dem Kloster Marienthal. Wir kennen das Kloster Marienthal und die Karmeliter hier schon viele Jahre persönlich.

Die Waldwege kurz vor dem Kloster werden einmal für einen kurzen Abschnitt zu kaum befahrbaren Pfaden für Trekking-Radler. Aber auch diesen, etwas schwierigeren Wegabschnitt schaffen wir. Im Kloster besuchen wir die Klosterkirche und bekommen an der Pforte einen neuen Pilgerstempel. Wir sind gut vorwärts gekommen und somit schon vor 12:00 Uhr hier. Die Gaststätten sind noch geschlossen. Bis zu unserem Wohnort Hünxe ist es nicht mehr weit und wir beschließen heute nicht mehr bis Wesel zu fahren, sondern machen uns durch den Dämmerwald und entlang der stillgelegten Eisenbahntrasse auf den Heimweg.

Alle uns bekannten Gaststätten entlang des Weges haben heute Urlaub oder öffnen erst später, so landen wir in Drevenack in einem Schnellimbiss. Im Supermarkt wollen wir danach noch einen Kaffee trinken und Kuchen für den Nachmittagskaffee mit nach Hause nehmen. Hier sprechen uns zwei Radfahrer aus Kirchhellen von der Generation 70 plus an. Wir trinken den Kaffee in der Sitzecke der Bäckereifiliale gemeinsam und kommen ins Gespräch. Wir erzählen den sehr interessierten beiden Radlern von unseren Pilgerfahrten. Zum Schluss verweisen wir noch auf diesen Blog und verabschieden uns freundschaftlich. Die letzten paar km vergehen schnell und so satteln wir nach einer wunderbaren acht-tägigen Pilgerfahrt gegen 14:30 Uhr vor unserer Haustüre glücklich und zufrieden bei inzwischen 17° C ab.

DANKE!

Bilder des Tages

7. Etappe Velen – Raesfeld

Pilgern zu zweit mit dem Fahrrad

Meine Planung zu dem Westfälischen Jakobsweg 4 Route Bielefeld-Wesel finden Sie / findet Ihr hier und die Planung zur heutigen Etappe Velen-Raesfeld hier.

Fahrradkilometer:  29 km
Gesamt-Fahrradkilometer: 200 km

Sonntag, 4. Oktober 2015

Tatsächliche Route Velen-Raesfeld

volle Distanz: 28465 m
Maximale Höhe: 75 m
Minimale Höhe: 39 m
Gesamtanstieg: 298 m
Gesamtabstieg: -301 m
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Als wir aufwachen sind wenige Wolken am Himmel und es liegt etwas Hochnebel über der Parklandschaft. Die Sonne geht auf, setzt sich schon ab und zu durch und taucht das Schloss mit den Wassergräben und den Park mit den sich verfärbenden Blättern an den Bäumen in ein bezauberndes Morgenlicht.  Das Frühstücksbuffet im gut besetzten Schloss-Restaurant mit Parkblick bietet eine reichhaltige Auswahl. Nach dem exzellenten Frühstücksstart in den Sonntag nehmen wir unsere am Hauptflügel angeschlossenen Fahrräder mit zu unserem ebenerdigen Zimmer im rechten Seitenflügel und satteln bequem auf. Beim Auschecken erhalten wir an der Rezeption noch einen Pilgerstempel.

Wir starten an diesem Sonntagmorgen gegen 9:20 Uhr und bei 13 °C bis 14°C in Richtung Ramsdorf unsere vorletzte Etappe. Der Pilgerweg führt zunächst auf dem Radweg an der L581 entlang.

Nach 5 km erreichen wir Ramsdorf und machen einen ersten Halt kurz nach dem Ortseingang. Aus einem Gemeindehaus hören wir die Klänge eines Posaunenchores zum Erntedankfest. Wir hören erfreut eine Weile zu und fahren danach weiter zur Kirche St. Walburga. Unseren Kaffee nehmen wir nur einige 100 m weiter in der Zentrale der Bäckerei Mensing. Hier werden wir zufällig von Frau Mensing persönlich bedient, die uns auch den Pilgerstempel in unseren Pilgerausweis drückt und uns die beinahe gleich aussehenden Pilgerstempel „Hochmoor, Velen, Ramsdorf“ erklärt: „Der fette Ortsname im Stempelrund zeigt jeweils, wo Sie gerade sind!“ Anschließend fahren wir über den Burgplatz an der Bocholter Aa entlang in Richtung Borken.

Kurz vor der Jugendburg kommen wir bei einer Pause in der Sonne auf einer Bank am See mit einem Ehepaar über Fahrradtouren im Allgemeinen und auf den Jakobswegen ins Gespräch. Beide haben Deutschland in Nord-Süd-Richtung schon mit dem Fahrrad durchquert, interessieren sich für Jakobswege und lassen sich den Westfälischen Jakobsweg 4  mit seinen Stationen zwischen Bielefeld und Wesel von uns erklären.

Nach einer kurzen Weiterfahrt halten wir im Burghof der Jugendburg Gemen, lauschen den Musikbeiträgen aus dem Gottesdienst der Burgkapelle. Nach dem wir an der Pforte noch unsere Pilgerstempel abholen radeln wir weiter zum Marktplatz Borken. Die Stempelstelle der Tourist-Information hat sonntags geschlossen. Die Damen an der Pforte des geöffneten Museums schicken mich zur Kirche St. Remigius und zum Kapitelshaus der Propsteigemeinde, da wir dort sicher auch einen Pilgerstempel erhalten können. Nun im geöffnetem  Kapitelshaus trafen  wie niemanden an. Gegenüber in derKirche St. Remigius geht gerade der Gottesdienst zu Ende. Und nach einigen Fragen lande ich beim Küster Josef. Er erklärte stolz: „Ich habe seit zwei Tagen einen nigelnagelnneuen Pilgerstempel, aber noch kein Stempelkissen.“ Der Küster Josef war super kooperativ und bemühte sich sehr uns den „Premiere-Stempel“ zu geben. Schließlich besorgte er ein Stempelkissen aus dem Pfarrbüro. Danke Josef!

Mittagspause machen wir in Borken in einem Cafe am Marktplatz in der warmen Mittagssonne bevor wir zunächst am Döringsbach entlang durch Feld, Wald und Wiese über Wirtschaftswege unseren Pilgerweg nach Raesfeld bei teilweise leichtem Gegenwind fortsetzen. Die Temperatur hat sich auf 19 °C bis 20 °C erhöht, da die Sonne den Hochnebel vom Morgen längst aufgelöst hat. Nach einem Zwischenstopp an der Raesfelder Kirche St. Martin belohnen wir uns für unsere „Gegenwindfahrt“ in dem benachbarten griechischen Eiscafe kurz vor Ende der Tagesetappe mit einem köstlichen Eis.

In der Information „Am Tiergarten“ neben dem Raesfelder Schloss erhalten wir unseren Pilgerstempel. Gegen 15:30 Uhr stellen wir unsere Fahrräder im Hof unter und checken in dem kleinen Cafe und Hotel am Schloss unkompliziert ein. Wir erinnern uns daran, dass wir mit unseren Rädern von Hünxe aus schon öfter hier am Schloss Raesfeld waren und auch speziell in diesem Cafe die kleine Karte genießen konnten. Wir testen zuerst die Betten 😉 und nehmen zwei Stunden später ausgeruht unser sehr gutes Abendbrot hier im Cafe am Schloss ein.

Bilder des Tages

6. Etappe Coesfeld – Velen

Pilgern zu zweit mit dem Fahrrad

Meine Planung zu dem Westfälischen Jakobsweg 4 Route Bielefeld-Wesel finden Sie / findet Ihr hier und die Planung zur heutigen Etappe Coesfeld-Velen hier.

Fahrradkilometer:  19 km
Gesamt-Fahrradkilometer: 171 km

Samstag, 3. Oktober 2015

Tatsächliche Route Coesfeld-Velen

volle Distanz: 18828 m
Maximale Höhe: 119 m
Minimale Höhe: 58 m
Gesamtanstieg: 163 m
Gesamtabstieg: -221 m
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Das Frühstück heute ist ein wahres Feiertagsfrühstück – einfach exzellent. Das Hotel hier in Coesfeld kenne ich schon von meiner Pilgertour im Mai. Es ist inzwischen gründlich renoviert und präsentiert sich von seiner besten Seite. Wir fühlen uns sehr wohl, möchten am liebsten bleiben. Aber wir wollen weiter Richtung Velen. Am Himmel sehen wir einige Schäfchenwolken. Es ist kurz nach 9:30 Uhr und schon 16 °C warm.

Unsere heutige Route führt zunächst von unserer Unterkunft direkt neben der Jakobikirche zum Kunstverein Münsterland und am Jakobiwall entlang zum Pilgerdenkmal. Ab hier folgt der Pilgerpfad der Berkel, einem Nebenfluss der IJssel. An der Coesfelder Stadtgrenze kreuzen wir die B525. Wir fahren durch die Coesfelder Heide über den Monenberg und den Hünsberg weiter nach Hochmoor. Vorher kommen wir am Naturschutzgebiet Kuhlenvenn vorbei. Wir pausieren an diesem wundervollen Fleckchen Erde und beobachten zahlreiche Wasservögel auf dem See und am Himmel.

Erst als wir dann in Hochmoor vor der geschlossenen Bäckerei stehen, wird uns nochmal klar, dass heute zwar Samstag – aber auch Feiertag ist – so fällt die Pause anders aus als ursprünglich gedacht. Die Kirche St. Stephanus ist geöffnet. Wir entzünden zwei Kerzen und können den an einer Schnur befestigten Pilgerstempel selber in unsere Pilgerausweise drücken. Am Ende unserer Pause treffen wir zufällig unseren scheidenden Hünxer Bürgermeister, der mit Fahrrad und Hund unterwegs ist. Auch er ist wenige Tage vor dem verdienten Ruhestand. Wir kommen ins Gespräch. Zum Abschied gibt er uns noch einen Tipp für die Weiterfahrt nach Velen.

Es geht nun weiter die Vennestege und denn Vennweg entlang. Bereits um 12:30 Uhr erreichen wir unser heutiges Tagesziel, das Sportschloss Velen. Wir nehmen zwei Bier um unseren Mineralienhaushalt auf Stand zu bringen und holen unsere Mittagspause nach. Nach dem Einchecken, satteln wir ab und belegen unser ebenerdiges Zimmer in einem Seitenflügel des Sportschlosses. Anschließend besuchen wir zum Entspannen das Schwimmbad des Hotels. Kaffee auf der Schloss-Terrasse in der wärmenden Oktobersonne und das Abendmenü im Schloss-Restaurant runden unseren „feudalen“ Pilgertag ab.

Bilder des Tages

4. Etappe Münster – Nottuln

Pilgern zu zweit mit dem Fahrrad

Meine Planung zu dem Westfälischen Jakobsweg 4 Route Bielefeld-Wesel finden Sie / findet Ihr hier und die Planung zur heutigen Etappe Münster-Nottuln hier. 

Fahrradkilometer:  28 km
Gesamt-Fahrradkilometer: 131 km

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Tatsächliche Route Münster-Nottuln

volle Distanz: 27375 m
Maximale Höhe: 120 m
Minimale Höhe: 40 m
Gesamtanstieg: 361 m
Gesamtabstieg: -288 m
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Das Frühstück in der Jugendherberge ist sehr gut. Wir holen heute erst gegen 10:15 Uhr unsere Drahtesel aus dem komfortablen Fahrradkeller. Die Strecke heute ist kurz, deshalb passt die späte Abfahrt. So haben wir vorher noch Zeit mit dem flotten W-LAN im DJH Gästehaus Aasee für etwas Blogpflege. Das Hoch Netti macht nach wie vor einen wundervollen Job: Der Himmel ist tiefblau und wolkenlos. Wir starten um 10:30 Uhr bei 15°C. Die Route führt zunächst am Aasee entlang. Die Radwege hier sind sehr gut.

Über Wirtschaftswege kommen wir nach ca. 11 km  nach Roxel. Wir halten an der Kirche St. Pantaleon und machen hier unsere zweite Trinkpause.

Im Stift Tilbeck machen wir eine kleine Mittagspause und bekommen den Pilgerstempel. In der eigenen kleinen Kaffeerösterei nehmen wir noch einen vorzüglichen Kaffee.

Die Kirche  St. Bonifatius Schapdetten ist leider nur im Vorraum geöffnet. Im Dettener Dorfladen kaufe ich leckere Cashews und die freundliche Verkäuferin drückt den Pilgerstempel in unsere Pilgerausweise.

Um Schapdetten und Nottuln führt der Pilgerweg über zwei Hügel, die zum Schluss der heutigen Etappe etwas Beinarbeit bei uns abfordern. So sind wir froh gegen 14:30 Uhr in der Unterkunft zu sein und unter der heißen Dusche unsere Muskeln zu entspannen. Zum Markt und zur Kirche St. Martinus sowie zur Kneipe neben der Kirche gehen wir nach einer kurzen Pause im Zimmer talwärts zu Fuß. Leckeres Abendessen gibt’s später in unser Unterkunft im gemütlichen Gasthof Kruse.

Bilder des Tages

3. Etappe Warendorf – Telgte – Münster

Pilgern zu zweit mit dem Fahrrad

Meine Planung zu dem Westfälischen Jakobsweg 4 Route Bielefeld-Wesel finden Sie / findet Ihr hier und die Planung zur heutigen Etappe Warendorf-Telgte-Münster hier.

Fahrradkilometer:  19 km + 16 km = 35 km
Gesamt-Fahrradkilometer: 103 km

Mittwoch, 30. September 2015

Tatsächliche Route Warendorf-Telgte-Münster

volle Distanz: 34986 m
Maximale Höhe: 64 m
Minimale Höhe: 44 m
Gesamtanstieg: 128 m
Gesamtabstieg: -124 m
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Nach dem guten Frühstück im Hotel Johann in Warendorf sitzen wir um 10 Minuten vor 9:00 Uhr im Sattel. Der Himmel strahlt blau und es ist keine Wolke zu sehen. Das Hochdruckgebiet Netti sorgt auch heute für bestes Wetter und präsentiert uns den „Goldenen Oktober“. Bei 10° C fahren wir noch einmal über den Marktplatz und den Marienplatz stadtauswärts. Wir kommen auf dem „Alten Münsterweg“ sehr gut voran und schon bald passieren wir die Kottruper Seen und Müssingen. Hier queren wir die B64 und die Schienen des Nahverkehrs. Die Höfe längs des Weges machen auf uns einen gesunden und aufgeräumten Eindruck. Zahlreiche Bildstöcke sehen wir entlang des Weges. Die Wirtschaftswege haben einen sehr guten Belag. Da wir gut vorwärts kommen, machen wir zahlreiche Trinkpausen und genießen die Natur und die Stille der Landschaft. Die Stadt Telgte begrüßt uns schon als wir die K50 queren mit einem Willkommensschild und einer Pilgerkarte am Wegesrand.  Ab dieser Stelle war Gustav schon bei der Eröffnung des Pilgerweges im Mai d. J. dabei. Wir folgen dem Pilgerweg entlang des „Alten Warendorfer Weges“ hinein in die malerische Kleinstadt. Wir kommen am Friedhof und Ems-Bogen vorbei und schon um kurz nach 11:00 Uhr im idyllischen Telgte auf dem anheimelnden Marktplatz an. Hier nehmen wir erst mal einen Kaffee, sitzen gemütlich in der wärmenden Sonne und plaudern mit dem Wirt des alten Gasthauses. Anschließend bekommen wir auch hier unseren Pilgerstempel in der Tourist-Information. Wenige Meter später besuchen wir die Gnadenkapelle, entdecken die Jakobus-Stehle und halten Inne in der Clemenskirche.  Im Museum RELìGIO besichtigen wir die aktuelle Ausstellung. Schade, dass die Ausstellung „Pilgerwelten“ schon seit Anfang September beendet ist. Zur Eröffnung des Pilgerweges kenne ich die „Pilgerwelten“ und hätte sie auch heute sehr gerne Walli gezeigt. Aber vorbei ist vorbei und die aktuelle Ausstellung zur Telgter Wallfahrt hat auch etwas für uns Protestanten zu bieten.

Zur Mittagspause kehren wir zum kleinen aber feinen Telgter Marktplatz zurück und bestellen unser leckeres Essen im historischen Gasthaus.

Jetzt geht’s weiter nach Münster. Kurz vor der historischen Pranger Mühle queren wir die Werse. Bald erreichen wir Münster. Im Kirchenfoyer in der Salzstraße und in der Kirche St. Lamperti bekommen wir jeweils unseren Pilgerstempel. In der Kirche bekomme ich mit U. Tönis ins Gespräch. Er erklärt mir engagiert die spätgotische Architektur der Hallenkirche und die beindruckende Architektur der neuen Orgel. Wir kommen weiter ins Gespräch und reden über’s Pilgern sowie  „Gott und die Welt“.

Am Prinzipalmarkt legen wir in einem gut besetzten Straßencafe unsere Kaffepause ein. Wir setzten uns zu zwei Herren an den Tisch und kommen natürlich in der schönen Nachmittags-Sonne ins Gespräch …

Am Dom und Schloss vorbei erreichen wir schließlich die sehr schön am Aasee gelegene  Jugendherberge. Wir belegen ein Doppelzimmer mit  Seeblick. Zum Abendessen bleiben wir in der Jugendherberge.

Fazit

Die Städte Warendorf, Telgte und Münster sind drei wirkliche Highlights dieser Pilgerfahrt. Besonders die kleine Wallfahrtstadt Telgte gefällt uns sehr gut. Hier gibt es viel zu entdecken.  Der Streckenabschnitt Warendorf-Telgte ist sicherlich vom LWL historisch gewählt, auch sehr schön zu fahren und  führt an top gepflegten Gehöften vorbei. Jedoch habe ich den  im Frühjahr von mir gewählten und gefahrenen Streckenverlauf längs der Ems in noch schönerer Erinnerung. In Münster beindrucken uns natürlich Lamperti Kirche, der Prinzipalmarkt und der Dom besonders.

Bilder des Tages

2. Etappe Marienfeld – Warendorf

Pilgern zu zweit mit dem Fahrrad

Meine Planung zu dem Westfälischen Jakobsweg 4 Route Bielefeld-Wesel finden Sie / findet Ihr hier und die Planung zur heutigen Etappe Marienfeld-Warendorf hier.

Fahrradkilometer: 27 km
Gesamt-Fahrradkilometer: 68 km

Dienstag, 29. September 2015

Tatsächliche Route Marienfeld-Warendorf

volle Distanz: 26280 m
Maximale Höhe: 79 m
Minimale Höhe: 52 m
Gesamtanstieg: 246 m
Gesamtabstieg: -239 m
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Das Frühstück im Hotel-Bauernhof Meyer-Westmeyer ist lecker. Kurz vor 10:00 Uhr sitzen wir bei 13 °C bis 15°C  und strahlendem Sonnschein im Sattel. Einige 100 m auf dem Radweg in Richtung Marienfeld und schon biegt der Pilgerweg auf einen immer schmaler werdenden Pfad entlang der Lutter ab. Später fahren wir den Radweg der B513 entlang zur Mähdrescherstadt (Claas) Harsewinkel. Hinter Harsewinkel kreuzen wir zum ersten mal den Fluss Ems. Es geht durch Wald und Flur in der Nähe der Ems. Später durch die Ems-Auen bis zur Pferdestadt Warendorf.

Der Marktplatz von Warendorf liegt in der Sonne und empfängt uns mit gefühlten 20 °C. Beim Italiener am Markt legen wir eine entspannte Mittagspause ein. Vorspeise und Hauptgang schmecken in der Mittagssonne besonders gut. Den Pilgerstempel bekommen wir gleich nebenan  in der Tourist-Information.

Bis zur Unterkunft sind es nur wenige Meter. Wir belegen unser Doppelzimmer, parken die Fahrräder in der Fahrradgarage und gönnen uns einen kurzen Mittagsschlaf. Anschließend besuchen wir die leider verschlossene Kirche, machen noch einen Bummel durch die schöne Altstadt, kaufen noch einen Drogerieartikel nach und genießen unseren Nachmittagskaffee. Zum Abendessen suchen wir uns ein historisches Lokal aus und essen lokale Spezialitäten, die uns sehr gut schmecken.

Fazit

Das Wetter ist großartig, die Fahrt sehr entspannend und die idyllischen Ems-Auen vor Warendorf laden zum langsam fahren und Innehalten ein. Das gleiche gilt für die Altstadt von Warendorf. Entschleunigung pur!

Bilder des Tages

1. Etappe Bielefeld – Marienfeld

Pilgern zu zweit mit dem Fahrrad

Meine Planung zu dem Westfälischen Jakobsweg 4 Route Bielefeld-Wesel finden Sie / findet Ihr hier und die Planung zur heutigen Etappe Bielefeld-Marienfeld hier.

Fahrradkilometer: 11 km + 30 km = 41 km

Montag, 28. September 2015

Anfahrt nach Bielefeld

Walli und ich starten von unserer Haustür bei 7 °C um kurz nach 7:00 Uhr unsere Anfahrt zum Bahnhof Voerde. Es ist recht frisch und der Nebel liegt wunderbar in den Wiesen Die Sonne geht gerade auf und erzeugt ein frühherbstliches Morgenrot. Da geht uns beiden durch den Kopf: „Und aus den Wiesen steiget, der weiße Nebel wunderbar …“ aus dem Lied „Der Mond ist aufgegangen„, zumal die Mondfinsternis heute Morgen gerade hinter uns liegt.  Um kurz vor 8:00 Uhr sind wir in am Voerder Bahnhof. Wir fahren mit den Rädern direkt bis zum Bahnsteig. Wir nehmen einen Zug früher als geplant. Das Ticket habe ich gestern online gebucht. Allerdings kann das zusätzliche Fahrradticket nicht online gebucht werden. Der kleine barrierefreie Bahnhof hat auch werktags am Vormittag seinen Kiosk geöffnet. Hier können wir die ergänzenden Fahrradtickets noch vor der Abfahrt lösen.

In Duisburg ist das Umsteigen mit Fahrrädern dank geräumiger Fahrstühle in der Regel problemlos. Heute ist allerdings der Fahrstuhl auf Gleis 2 außer Betrieb; deshalb nehmen wir die Treppe nach unten. Rauf zu Gleis 11 können wir aber wieder den dortigen Fahrstuhl benutzen. Da wir etwas Zeit haben gibt’s noch einen großen Cafe-to-go; der tut uns bei 8°C richtig gut.

Tatsächliche Route Hünxe-Voerde

volle Distanz: 10746 m
Maximale Höhe: 30 m
Minimale Höhe: 23 m
Gesamtanstieg: 24 m
Gesamtabstieg: -29 m
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Tatsächliche Route Bielefeld- Marienfeld

volle Distanz: 29541 m
Maximale Höhe: 213 m
Minimale Höhe: 64 m
Gesamtanstieg: 155 m
Gesamtabstieg: -207 m
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Am Bahnhof Bielefeld treffen wir kurz nach 11:00 Uhr ein. Mit dem Fahrstuhl geht’s auch hier mit den Fahrrädern bequem nach unten. Allerdings ist der Fahrstuhl nach Oben zur Innenstadt im Bahnhof Bielefeld etwas versteckt. Alternativ mit dem Rad über die Treppe oder Rolltreppe sind bei 20 kg Gepäck keine gute Ideen. Auch in Bielefeld wird sprechenden Menschen gerne geholfen und so finden auch wir schließlich den Weg nach Oben auf die richtige Ebene.

Schon bald kommen wir nach einem kurzen Besuch in der Stempelstelle der Tourist-Information und einigen Fotos am Rathaus an der Nicolaikirche an. Hier in der Altstadt beginnt der offizielle Westfälische Pilgerweg 4 von Bielefeld nach Wesel.

Bevor wir uns auf den Weg begeben, machen wir in der malerischen Altstadt Mittag. Der Himmel ist blau, die Sonne wärmt und so können wir bei über 18 °C uns im Café-Restaurant draußen stärken und den Start unserer Pilgertour genießen.  Aus der Planung wissen wir: die nächsten 6 Km geht es stramm bergauf. Wir wollen einen Bergrücken des Teutoburger Waldes passieren.

In der Stadt kommen wir natürlich an Dr. Oetker vorbei. Es geht zunächst moderat bergauf. Dann wird der Belag rauer und der Anstieg steiler. Letztendlich kommt grober Schotter, dann stark ausgespülte Stellen und Geröll. Der Anstieg wird zunehmend schwierig, führt durch einen historischen Hohlweg und am Ende des Anstiegs schieben wir den letzten Kilometer bis zur Klosterruine Jostberg. Die anschließende Abfahrt fordert auf Grund des Gerölls volle Aufmerksamkeit. Es kommt noch eine kurze kritische Stelle, die wir als Tourenradler lieber schieben. Belohnt werden wir am Endes des bewaldeten Hanges mit einer wundervollen Aussicht in die weiten Ebenen. Hier treffen wir eine Jakobspilgerin  mit der wir ins Gespräch kommen. Nach einer von nun an deutlich entspannten Fahrt erreichen wir nach knapp 13 km Steinhagen. Die Stempelstelle finden wir im Rathaus. Im Park legen wir eine Trinkpause an einem schönen Weier ein. Der Weg führt weiter am Pulverbach entlang. Danach radeln wir durch Wald und Flur und folgen weiterhin dem Pilgerweg. In Brockhagen halten wir an der Ev. Kirche und machen in einer Bäckerei Kaffeepause. Im weiteren Verlauf kommen wir an Seen vorbei und kreuzen zahlreiche Bäche. Gegen 16:30 Uhr erreichen wir das Kloster Marienfeld. Wir schauen uns auf dem großen Gelände um, machen eine Trinkpause im Hotel und treffen Pater Gottfried. Von ihm erhalten wir auch den Pilgerstempel. Kurz vor dem Ziel macht der Akku vom Fahrrad-Navi schlapp. Kein Problem, denke ich der Garmin Navi Montana 650t kann ja auch alternativ mit Batterien gespeist oder mit dem USB-Powerpack nachgeladen werden. Dumm ist nur, dass ich heute keine Batterien dabei habe und das Powerpack noch in Hünxe am Ladegerät hängt. Getreu dem Motto: „Irgendwas vergisst du immer„. Da ich die Planung inklusive Routen in meinem Blog steht,  können wir uns das letzte Stück Route auf dem Smartphone anschauen und improvisieren. Bis zur Unterkunft auf einem Bauernhof ist es nicht mehr weit. Trotzdem wird uns bewusst, wie gut sich mit dem Fahrrad-Navi fahren und der Wegverlauf schnell finden lässt. Zum Abendessen fahren wir nach der Zimmerbelegung nochmal wenige 100 m in den Ort Marienfeld.

Fazit: Der erste Tag: Ein gelungener Auftakt unserer Pilgerfahrt.

Bilder des Tages