Rückreise Biarritz, Paris, Thionville 20160730-31

My Camino Orlèans – Bayonne

Hinweise und Links auf die übrigen, realen Etappen finden Sie / findet Ihr hier.

Neunundvierzigster und fünfzigster Tag, 30. und 31. Juli 2016

Abstecher nach Biarritz und dann mit dem Nachtzug von Bayonne nach Paris. Durch Paris mit dem Fahrrad vom Bahnhof Austerlitz zum Bahnhof Ost. In Thionville vom Bahnhof zur Unterkunft.

Rückreise  Anglet – Biarritz – Bayonne – Paris – Thionville

Anglet, Biarritz, Bayonne, Paris, Thionville

Anglet – Biarritz – Bayonne 18  Fahrradkilometer
Bayonne – Paris Gare Austerlitz  XXX Zugkilometer
Paris Gare Austerlitz – Paris Gare Est  Fahrradkilometer
Paris Gare Est – Thionville XXX Zugkilometer
Thionville 2  Fahrradkilometer

Streckenabschnitt insgesamt: 1.388 Fahrradkilometer

Tatsächliche Route vom Samstag, den 30. Juli 2016

Anglet – Biarritz – Bayonne 

volle Distanz: 17893 m
Maximale Höhe: 57 m
Minimale Höhe: 1 m
Gesamtanstieg: 245 m
Gesamtabstieg: -257 m
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IHR E-TICKET Service inklusive: Vélo
BAYONNE > PARIS AUSTERLITZ
Gleis B
30.07 um 20:06 bis 31.07 um 07:20
WAGEN 17 – PLATZ 025 + 026
2. KLASSE / LIEGE
VELO WAGEN 17 OBEN
ZUGNUMMER 4054

Tatsächliche Route vom Sonntag, den 31. Juli 2016

Paris Gare Austerlitz – Paris Gare Est 

volle Distanz: 7855 m
Maximale Höhe: 65 m
Minimale Höhe: 25 m
Gesamtanstieg: 160 m
Gesamtabstieg: -130 m
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13h40 PARIS EST – THIONVILLE 15h27
Zugnr. 2817
• Fahrgast 1 : Wagen 011 – Platz 028.
• Fahrgast 2 : Wagen 011 – Platz 027.

Thionville

volle Distanz: 1772 m
Maximale Höhe: 189 m
Minimale Höhe: 170 m
Gesamtanstieg: 51 m
Gesamtabstieg: -63 m
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Abstecher nach Biarritz und Rückreise vom Samstag, den 30. Juli 2016

Nach dem Frühstück holen wir unsere Räder aus dem privaten Garten des Hotel-Direktors in Anglet. Wir fahren sicherheitshalber  mit  unseren gelben Warnwesten zunächst auf der kombinierten Radfahrer- und Bus-Spur in Richtung Biarritz. Dann zweigen wir auf eine Nebenstraße ohne Radweg ab. Über einen ordentlichen Anstieg den wir ein kurzes Stück lieber schieben ereichen wir nach einer längeren Abfahrt den „Grande Plage“ von Biarritz. Das nach wie vor mondäne Seebad hat sich trotz einiger grässlicher Häuser an der Küste seinen Charme – zumindest teilweise – erhalten können.

In Biarritz fahren und schiebem wir zum Strand und den Radweg aus der Stadt hoch. Wir genießen den tollen Ausblick und die Postkarten-Ansichten der Küste und den Leuchtturm.

Kurz nach dem Leuchtturm ist der Radweg neu und doppelspurig mit herrlichen Aussichten angelegt. Wir geniessen unsere letzte Fahrt am Atlantik und kommen zum Hafen von Bayonne zurück. Dort machen wir Mittag.

Nach der guten Mittagspause fahren wir den Radweg am Fluss Ardor entlang zum Bahnhof. Vor dem Bahnhof spielt eine Kapelle und sehr viele Basken feiern kräftig Ihre Fete de Bayonne.

Auch der Gare Bayonne ist stark frequentiert. Wir sehen auch Pilger mit Ihren Rucksäcken und Wanderschuhen aus vielen Ländern. Zum normalen Reisverkehr kommem auch zahlreiche rot/weiße Basken. Die einem reisen teils stark alkoholisiert ab, die anderen kommen feucht fröhlich zum mehrtägigen Stadtfest nach Bayonne.

Wir betrachten das bunte Treiben. Dazwischen jede Menge stark aufgerüstets Sicheheitspersonal von Polizei, Bahn und Militär. Sprengstoffhunde sehen wir im Einsatz.

Der Nachtzug startet pünktlich um kurz nach 20 Uhr. Mit uns steigen noch zwei junge Radfahrerinnen in Bayonne ein. Abgesattelt bekommen wir gemeinsam die Räder die drei Stufen hoch. Das Radabteil ist gut gefüllt. Kaum ist auch Walli mit den Radtaschen drin, rollt der Zug los. Ein junger Radfahrer aus unserem Schlafwagenabteil hilft mit alles unter zu kriegen. Wir haben die oberen Liegeplätze der dreistöckigen Liegen. Ich kann die Mädels leicht motivieren mit uns zu tauschen. Kaum haben wir die Kopfkissen und Decken ausgepackt setzt ein Gewitter ein.

In der Nacht klappt alles besser als erwartet. Wir schlafen zu fünft. Spannend ist es an den Bahnhöfen besonders wenn Fahrräder dazukommen oder andere Radler aussteigen.

Rückreise vom Sonntag, den 31. Juli 2016

Gegen 7:20 Uhr treffen wir in Paris am Gare d’Austerlitz ein. Unser Team von der Nacht lädt zusammen aus. Ein kurzer, herzlicher Abschied und schnell noch ein Foto. Der junge Rafler muss rüber zum Gare Lyon. Für die netten braungebranten Mädels ist Ihr zweiwöchiger Radurlaub am Atlantik zu Ende.

Wir bewegen uns vom Bahnhof Austerlitz zur Seine und zum Gare de L’Est. Paris ist – im Vergleich zu Bayonne gestern abend – morgens um 8 Uhr noch ruhig, wie ein Dorf. Die Pariser und die Touristen scheinen noch zu schlafen oder sind  vielleicht alle am Atlantik. ☺ Selbst die meisten Cafés haben noch zu. Auffällig sind in der sonst noch leeren Stadt die zahlreichen Obdachlosen. Wir kommen ohne den hektischen Verkehr sehr gut durch Paris. Kurz vorm Bahnhof Ost frühstücken wir in einem Straßen-Café.

Nach dem ausgedehnten Frühstück schieben wir unsere Räder zum Bahnhof Ost rüber und fahren mit einem TVG Doppelzug über Metz nach Thionville. In Thionville bin ich nun zum vierten Mal. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel fahren wir über die Mosel und am Rathaus vorbei in die Altstadt. Dort machen wir in der Sonne eine lange Kaffeepause.

Zum Hotel ist es jetzt nu noch ein kurzes Stück. Wir checken ein und testen im Zimmer 15 die Betten. Den Tag beschließen wir in der Altstadt beim Italiener. Hier saßen wir auch vor fünfzig Tagen beim Start unserer Pilgerreise.

Bilder der Tage

Unterkunft

Nachtzug Bayonne – Paris

CITOTEL DES OLIVIERS
1 Rue du Four Banal
57100 Thionville
Frankreich

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