Netzwerk 50plus Museumsinsel

Netzwerk 50plus Drevenack – Gruppe Kultur
Ausflug zur Museumsinsel Hombroich bei Neuss
am Mittwoch, den 10.  August 2016

Weitere Informationen zur Netzwerkgruppe Kultur und zum Ausflug finden Sie / findest Du hier.

Kunst parallel zur Natur

Die siebzehn Ausflugs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer bilden Fahrgemeinschaften und starten mit Privatautos gegen 10:30 Uhr am Kirchplatz in Drevenack in Richtung Neuss, Minkel 2.

Dort finden wir das 1987 eröffnete Museum Insel Hombroich. Es ist der verwirklichte Traum des Düsseldorfer Sammlers Karl-Heinrich Müller. Das Museum ist keine von Wasser umgebene Insel sondern ein magischer Ort – eine Insel der Glückseligkeit. Hier können wir als Besucher unseren eigenen Weg finden zwischen drinnen und draußen, zwischen Entspannung und Konzentration.

Für Kunst- und Naturliebhaber ist das Museum Insel Hombroich geradezu paradiesisch. Inmitten einer urwüchsigen Flora zwischen Teichen und Wäldern finden sich in luftigen Pavillons einzigartige Kunstwerke quer durch die Jahrhunderte und Kulturen. Hier treffen Collagen von Kurt Schwitters auf altchinesische Tonfiguren, Aquarelle von Paul Cézanne gesellen sich zu afrikanischen Fetischen, filigrane Mobiles von Alexander Calder kontrastieren mit monumentalen Khmer-Skulpturen.

„Kunst parallel zur Natur“- das war das Motto des Sammlers und Gründers der Insel Hombroich, Karl-Heinrich Müller (1936-2007). Er hat seiner Vision vom Einklang zwischen Kunst, Kultur, Architektur und Natur ein Gesicht gegeben. Der Gartenarchitekt Bernhard Korte hat im Auftrag Müllers die Park- und Auenlandschaft an der Erft einfühlsam gestaltet und renaturiert.

Um die Insel Hombroich zu erreichen braucht es weder Schiff noch Boot, aber gutes Schuhwerk, um sich auf langen Spaziergängen über Brücken und durch Wiesen die weitläufige Kunstoase zu erlaufen. Das Museum Insel Hombroich ist ein besonderer Ort, jenseits des hektischen Alltags und modischer Trends. Es lädt dazu ein, sich auf die unmittelbare Begegnung mit Kunst und Natur einzulassen. Im Museum gibt es keine Hinweisschilder.

In einem der vielen Häuser wird gegen eine Spende ein einfaches Mittagessen und was zu trinken angeboten. Kaffee, Wasser, Schmalz, verschiedene Brotsorten, Salate, Kuchen, Quark, Konfitüren und anderes schmecken uns prima.

Wir Besucher können auf dem weitläufigen Gelände unsere eigenen Wege finden und dabei Kunst ebenso wie Natur entdecken. Diese Freiheit des Geistes macht den besonderen Reiz des Museums aus. Der Tag im Museum Insel Hombroich und der ständige Wechsel zwischen drinnen und draußen schärft die Sinne und beeindruckt die meisten von uns. Ein toller Kontrapunkt und Urlaub für die Seele. Der lange Spaziergang durch das ungewöhnliche Museum eröffnet auch eine gute Möglichkeit für Gespräche untereinander und bietet Zeit um Innehalten.

Bei einer Pause in einem Pavillon am Wasser gibt’s noch leckeren – im Rucksack mitgebrachten – selbstgebackenen Kuchen. Das Wetter hat sich im Laufe des Tages prächtig entwickelt. Es ist warm, die Sonne scheint oft und der Himmel ist blau/weiß. Die kurze Regenschauer wird nach wenigen Minuten von der Sonne vertrieben und ist schnell aus unserem Sinn.

Am späten Nachmittag fahren wir wieder mit den Eindrücken des Tages im Kopf nach Drevenack zurück.

Bilder des Tages

Hinweis: Wenn Sie zufällig abgebildet sein sollten, stellen wir Ihnen das Foto / die Fotos, auf denen Sie selbst zu sehen sind, für Ihre privaten Zwecke gern kostenlos zur Verfügung und – auf Ihren Wunsch hin – löschen wir solche Bilder natürlich sofort. Benutzen Sie dazu die Kontakt-Seite.

Fotos: Waltraud und Gustav Sommer, Wilma Externbrink

Video Museumscheck 3sat
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