Domain-Zertifikat von Let’s Encrypt unter Plesk einrichten

Kostenloses Domain SSL-Zertifikat einrichten

Let’s Encrypt und Plesk

Die Zertifizierungsstelle Let’s Encrypt hat das Ziel auf sehr einfache Weise kostenlose Zertifikate für die Verschlüsselung von Verbindungen im Web zur Verfügung zu stellen.

Systeme mit Plesk 12.5 können diese Umgebung effizient nutzen. Der bisherige Aufwand bei der Erstellung, Validierung, Signierung, Einrichtung und Erneuerung von Zertifikaten für verschlüsselte Websites wird mit der hier gezeigten Methode drastisch vereinfacht.

Voraussetzung und Einrichtung

1. Extension Let’s Encrypt in Plesk hinzufügen

1.1 In Plesk zu Erweiterungen (Extensions) navigieren
1.2 Extension-Catalog auflisten
1.3 Let’s Encrypt installieren

2. Kostenloses Let’s Encript Domain SSL-Zertifikat hinzufügen

2.1 zur Domain wechseln und Let’s Encrypt aufrufen
2.2 Let’s Encrypt SSL-Zertifikat installieren
2.3 Erfreulich: Das Zertifikat wird jeden Monat automatisch verlängert!
2.4 Das Let’s Encrypt SSL-Zertifikat wurde erfolgreich für die Domain xyz.de installiert

3. Zertifikat ansehen (optional)

Diese Punkte 3.1 – 3.4 können Sie / kannst Du auch überspringen:
3.1 In der Domainverwaltung auf das Icon SSL-Certificates doppelklicken
3.2 Hier wird das installierte SSL-Zertifikat mit seinen Komponenten aufgelistet
3.3 Ein Doppelklick auf den Zertifikats-Namen …
3.4 … zeigt die Details des SSL-Zertifikats

4. Zertifikat in der Domain aktivieren

4.1 Unter Websites & Domains die Hosting Settings aufrufen
4.2 In den Hosting Settings im Abschnitt Security SSL Support anhaken und das eben installierte Zertifikat auswählen

5. Aufbau verschlüsselter Verbindungen prüfen

5.1 Die Anzeige im IE zeigt eine verschlüsselte Verbindung zur Domain
5.2 Die Anzeige im Firefox zeigt eine verschlüsselte Verbindung zur Domain
5.3 Aufbau SSL-verschlüsselter Verbindung nun im grünen Bereich
5.4 Zertifikat zum Beispiel im IE ansehen
5.5 Zertifizierungspfad zum Beispiel im IE ansehen

(siehe auch Screenshots in vorstehende Fotostrecke „Plesk Extension einrichten“ mit 21 Fotos)

6. Duplicate Content via Redirect vermeiden

6.1 Im Hauptverzeichnis der Website eine Weiterleitung von HTTP auf HTTPs einrichten. Das geht schnell und einfach mit der Datei .htaccess.

Füge folgende Codezeilen für das Reddirect in der .htaccess hinzu:

Damit werden alle Aufrufe von http auf https weitergeleitet und das Problem mit Duplicate Content besteht nicht mehr.

In gängigen WordPress-Installationen müssen meistens nur die Zeilen 9 und 10 ergänzt werden:

7. CMS für https:// optimieren

Wenn das SSL-Zertifikat, wie vorstehend beschrieben erfolgreich installiert wurde, ist unbedingt das CMS System für SSL zu optimieren.

7.1 im Dashboard von WordPress die Adressen von http:// auf https:// umstellen
7.2 Der Browser Google-Chrome leistet mit seinem Security Overview beim Aufspüren von Mixed-Content sehr gute Dienste
7.3 Weiteres:
Für das CMS WordPress gibt es hier und da um Thema „https://“ gute Tipps.

(siehe auch Screenshots in vorstehende Fotostrecke „Plesk Extension einrichten“ mit 21 Fotos)

Tagebuch eines Jerusalempilgers

Zu Fuß nach Jerusalem und zurück

Der Pilgerstammtisch Bocholt hatte eingeladen: Pater Johannes Maria Schwarz mit 4kmh.com war am 11. Oktober 2016 mit seiner Multimediashow in Bocholt zu Gast.

Ein außergewöhnlicher Weg führte den katholischen Priester Johannes Schwarz aus Liechtenstein zu Fuß nach Jerusalem und wieder zurück. Jenseits konventioneller Pilgerrouten wanderte der Geistliche in einer Auszeit über die Karpaten nach Osten, flüchtete vor rumänischen Hirtenhunden, durchquerte die ukrainische Steppe und stapfte in der Verkehrslawine der russischen Schwarzmeerküste in dicken Abgaswolken seinem fernen Ziel entgegen. Mit einem streunenden Hund stand er am höchsten Berg Armeniens und lauschte arabischem Disco-Pop am tiefsten Punkt der Erde. Er besuchte abgelegene georgische Felsenklöster und lag blutend am italienischen Straßenrand. Es war eine Reise mit vielen beeindruckenden Kulissen, aber mehr noch „ein Weg der Begegnungen“, so Schwarz. Ob mit Jugendlichen am Flussstrand, Beduinen am Lagerfeuer, bulgarischen Bordellbesitzern oder schnurrbärtigen Männern in einer türkischen Baugrube bei einem Gläschen Çay. Vielleicht am tiefsten hat den Gottesmann jedoch die einsame Stille der Wüste berührt – eine Stille, wie er sagt, die nicht „leer ist, sondern erfüllt; eine Stille in der Gott zum Herzen spricht“.
14.000 Kilometer, 26 Länder, 15 Monate sind die eindrucksvollen Zahlen zu dieser Reise – und 25.000 Euro, die er unterwegs an Bedürftige, Initiativen und katholische Hilfsprojekte verteilte Mit einer Buchpräsentation und Multimediashow machte er auf Einladung der Jakobusfreunde des Pilgerstammtisches Bocholt am 11. Oktober 2016 ab 19:30 Uhr Station in Bocholt (Gaststätte „Zur Glocke“, Alfred Flender Str. 128, Eintritt frei!).

Einige Daten zu dieser Reise: 459 Tage (1. Mai 2013 – 2. August 2014), 13969 Kilometer, eine Viertelmillion Höhenmeter, 26 Länder.
13 Paar Schuhe (7 Paar Sandalen, 3 Paar Laufschuhe, 2 Paar feste Schuhe). Davon sind 4 vermutlich noch im aktiven Dienst (verschenkt)
G
ewicht: Die Ausrüstung (inkl. Mess-Utensilien und Filmausrüstung) mit Essen und Flüssigkeit wog etwa 18 kg. Dazu kam das Eigengewicht den Carrix und des Rucksacks (6,5 + 2 kg). Zu Beginn waren noch Schneeschuhe, eine Kufe und anderen Dinge dabei, die ich bald nachhause schickte.
Quelle: Pater Johannes M Schwarz

Multimediashow am 11. Oktober in Bocholt

Ein toller Vortrags-Abend mit Pater Johannes Maria Schwarz

Ein großartiger Abend mit einem authentischen Bruder Schwarz, der zu begeistern wusste und meisterhaft erzählte, eindrucksvolle Bilder und Filmsequenzen zeigte und mich auf seine lange Pilgerreise nach Jerusalem zwei Stunden nicht nur mitgenommen hat, sondern mit seiner gelebten Nächstenliebe auch tief fesselte. – KLASSE! Der Saal war mit über 70 Besuchern mehr als voll besetzt. Danke hejo vom Pilgerstammtisch Bocholt für Deine Idee und die Organisation.

Leserstimmen zu seinen Büchern über diese Pilgerreise

Zusammengefasst würde ich gern den ‚Hauptdarsteller‘ mit dem Worten ‚Was für eine krasse Aktion, so eine coole Sau!‘ charakterisieren, aber das wäre natürlich gänzlich unangemessen, also versuche ich es mal hiermit: ‚Sowohl die Wanderung als solches, als auch die Art der Schilderung fesselt. Ich spreche meine ausdrückliche Leseempfehlung aus. Wer selbst eine Affinität für Wandern, das Ungeplante, die Überaschung hat, liegt mit dieser Reiseschilderung genau richtig. […] Zugehörigkeit zur katholischen Kirche definitiv kein Muss.‘ “ scouting.de

„Also in der Öffentlichkeit darf man dieses Buch nicht lesen,… ich hab öfters laut losgelacht!“ C.S.

„Sensationell, ich liebe diese unverfälschte Ausdrucksweise, die nicht durch einen Lektor solange verdreht wird, bis das Gefühl, das transportiert werden soll, völlig verloren geht. Das Buch hat das Zeug zum Bestseller! A.M.

Quelle: 4kmh.com

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